Samstag, 17. September 2016

***Rezension** Das Joshua-Profil

Titel: Das Joshua-Profil
Autor/in: Sebastian Fitzek
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Format: Hardcover
Seiten: 434 Seiten
Preis: 19,99 € (Hardcover) / 10,90 (Taschenbuch) / 14,99 € (E-Book)
ET: 2015-10
Genre: Thriller
             
Buchinfo/Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. (Quelle: Bastei Lübbe)


Cover:
Ich finde dieses Cover sehr ausdrucksstark. Eigentlich zeigt es ein Spiel, dass ich als Kind oft gespielt habe, aber damit verbinde ich es hier so gar nicht. Es symbolisiert für mich Verstrickungen oder ein Netzwerk. (Das natürlich erst seit ich das Buch gelesen habe.)

Meinung:
Mal wieder ein Fitzek. Mal wieder ein fesselnder Fitzek. Und erneut schafft es der Autor, die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen zu lassen. Aber mal von vorn: Schriftsteller Max ist ein totaler Durchschnittsbürger. Er lebt mit Frau und Pflegetochter eher bescheiden und ist zudem gesetztestreu. Im Gegensatz zu seinem Bruder. Der ist pädophil uns sitzt in einer Anstalt.
Man merkt sofort, wie sehr Max seine Pflegetochter Jola liebt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, als er mit Flucht reagiert, als das Jugendamt beschließt, Jola zurück zu ihren leiblichen (drogensüchtigen) Eltern zu bringen. Kurzschluss. Es kommt zum Unfall und als Max im Krankenhaus wieder aufwacht, ist Jola weg und er bekommt die Schuld. Von dem Moment an geht die unglaubliche Geschichte richtig los.
Sebastian Fitzeks Schreibstil hat mir erneut sehr gut gefallen - sehr flüssig und mega spannend - und mich dadurch schnell an das Buch gefesselt. Fitzek hat aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was das Lesen sehr abwechslungsreich macht. Die Charaktere sind sehr gelungen, besonders Jola muss man einfach mögen, denn für ihr Alter hat sie 'ne Menge Mut und ist nicht auf den Mund gefallen.
Wie schon in einigen Büchern zuvor hat der Autor wieder kritische Themen eingeflochten und einmal mehr fragt man sich, ob es tatsächlich so kommen könnte oder gar längst so ist.

Fazit: 
Mit diesem Thriller hat Sebastian Fitzek wieder bewiesen, dass er sein Handwerk beherrscht. Sehr spannend und fesselnd erzählt und erschreckend realitätsnah.
Absolut empfehlenswert!




Ich danke Bastei Lübbe für dieses Exemplar, das ich nach dem Bloggertreffen mit Sebastian Fitzek auf der FBM 2015 erhielt!



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