Donnerstag, 11. August 2016

**Rezension** Monster, mein

Titel: Monster, mein
Autor/in: Sandra Henke
Verlag: U-Line Verlag
ISBN: 978-3-944154-38-1
Format: Taschenbuch
Seiten: 240 Seiten
Preis: 12,95 € (Taschenbuch) /6,99 € (E-Book)
ET: 2015-09
Genre: Dystopie/Fantasy
             
Buchinfo/Klappentext:
Wenn die Welt kollabiert, was kann die Menschheit dann noch retten? Die Liebe.
Eine Katastrophe hat Deutschland zerstört. Auf ihrer verzweifelten Suche nach anderen Menschen irrt Solitude durch die Trümmer der Zivilisation. Als sie auf ein Wesen – ein groß gewachsener und muskulöser Mann zwar, jedoch mit reptilhaften Zügen – trifft, fürchtete sie um ihr Leben, nichtsahnend, dass sie den Herrscher zweier ungeheuerlichen Rassen vor sich hat.
Obwohl es sich Solitude und T’har zuerst nicht eingestehen, fühlen sie sich vom ersten Moment an unwiderstehlich zueinander hingezogen. Sie stehen sich als Feinde gegenüber, doch es sind andere, die ihnen nach dem Leben trachten. Kann eine Liebe in Zeiten von Hass, Verrat und Machtgier erblühen? (Quelle: U-Line)


Cover: 
Am besten gefällt mir an diesem Cover die Schrift des Titels und der Anhänger, den die junge Frau um den Hals trägt.

Meinung:
Bücher von Sandra Henke haben mich bisher ja immer begeistert, ob nun erotische Fantasy oder ihre erotischen Romane mit SM-Anteilen. "Monster, mein" ist zwar auch eine Liebesgeschichte, allerdings empfinde ich die als nicht so vordergründig. Es ist vielmehr eine Dystopie, die in Deutschland um 2106 spielt. Noch weit entfernt, aber dennoch zauberte mir die Autorin mit ihren Worten fantastische Zukunftsbilder in den Kopf, wenn auch überwiegend düstere. Nicht nur die Szenerie, die wie gesagt sehr düster ist, sondern auch die Figuren, die sie zum Leben erweckt hat, konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Die Protagonisten Solitude und T'har mochte ich vom Fleck weg, obwohl sie so unterschiedlich sind, nicht nur von der Rasse. Ich fand es sehr spannend, wie beide in ihren Lebensräumen agieren und was passierte, als ihre Welten aufeinander prallten.
Auch in diesem Genre überzeugt mich die Autorin mit ihrem lockeren Schreibstil und einem gut durchdachten Plot. Das Buch ließ sich hintereinander weglesen, so dass ich mir (dank nur kurzer Pausen) die vielen Namen gut merken konnte.
Dieser Roman wurde bereits vor weit  über 10 Jahren unter dem Titel "Der Lab'san'dar" veröffentlicht, der mir persönlich sogar besser gefällt!

Fazit: 
"Monster, mein" ist ein mitreißender Roman, der nicht nur dystopische Elemente enthält, sondern auch noch etwas mit Fantasy und Romantik gewürzt ist. Einmal mehr ein toller Titel aus der Feder einer talentierten Autorin, die ich definitiv zu meinen Lieblings-Autoren zähle.
Dieses Buch sollte man lesen - es lohnt sich!






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