Samstag, 18. Juni 2016

**Rezension** Remembering love: Erinnerungen an Hoffnung und Liebe

Titel: Remembering love: Erinnerungen an Hoffnung und Liebe 
Autor/in: Juna Dee
Verlag: DerFuchs-Verlag
ISBN: 978-3-945858-17-2
Format: E-Book
Seiten: 160 Seiten
Preis: 4,99 € (E-Book) / 6,99 € Taschenbuch
ET: 2016-05
Genre: Roman
             
Buchinfo/Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Großmutter erhält Zoe vom Notar einen versiegelten Brief, in dem Koordinaten genannt werden. Zusammen mit ihrem Mann Christian beginnt sie die geheimnisvolle Reise. Überall begegnen ihnen Menschen, die ihnen erneut Briefe übergeben. Im Laufe der Zeit erfahren sie so eine Menge über die Person, die einst in Zoes Leben eine wichtige Rolle gespielt hatte. Als dann plötzlich noch persönliche Notizen auftauchen, treten sie vollkommen in die vergangene Welt ihrer Großmutter ein. Jeder kennt die Liebe, die Hoffnung. Was ist aber, wenn man den Fußspuren eines geliebten Menschen so nah folgen kann, als wären es die eigenen? Was werden Zoe und Christian noch auf ihrer Reise erleben? Sind die Orte auch für sie etwas Magisches?  (Quelle: DerFuchs-Verlag )


Cover: 
Das Cover gefällt mir sehr gut. Der wolkenverhangene Vollmond. die Pusteblumen und deren fliegende Samen erzeugen einerseits eine melancholische Stimmung, zeigen aber auch Hoffnung bzw. einen Neuanfang.

Meinung:
Als ich von dem Debüt dieser Autorin erfuhr, war ich überrascht und sehr neugierig. Die Covervorschau und die Buchinfo sorgten dafür, dass ich mir das E-Book am ET auf meinen Kindle lud. Voller Vorfreude.
Leider konnte ich diese Vorfreude nicht über das erste Kapitel retten. Schon beim Prolog konnte ich nicht warm werden mit dem Schreibstil der Autorin. Zu viele Kommafehler, verschachtelte Sätze, Satzbaufehler und leider auch stilistische Mankos erschwerten mir das Lesen. Das fragt man sich schon, warum das dem Lektorat nicht aufgefallen ist...
Die Grundidee der Geschichte ist nicht schlecht, aber bis zum Ende ist mir verborgen geblieben, worum es in diesem Kurzroman eigentlich geht. Ein Pärchen liest sich gegenseitig die Kennenlerngeschichte ihrer Großeltern vor. Leider hat diese Geschichte in der Geschichte keine Tiefe und auch an Spannung fehlt es. Die Charaktere lernt man nur oberflächlich kennen. Das wirkt irgendwie eindimensional und ist sehr schade. Durch viele Szenen hechtet die Autorin durch und kratzt überall nur an der Oberfläche. Sie hätte sich mehr Zeit für die Ausarbeitung nehmen sollen, denn so blieb für mich das Gesamtbild leider farblos.

Fazit: 
Mich hat dieser Roman leider so gar nicht abgeholt. Ich habe kaum Mitreißendes entdecken können und das schlechte Lektorat hat es nicht besser gemacht. Natürlich sage ich das nicht gern, weil ich die Autorin wirklich mag, aber aus meiner Sicht war das leider nichts. Ich hatte das Gefühl, sie wollte Tiefe zeigen, Emotionen transportieren...aber es wirkte auf mich zu sehr gewollt. Sorry!
Mir hat das gewisse Etwas gefehlt, das mich süchtig nach der nächsten Seite macht. Nicht nur das Ende ließ mich grübelnd zurück. Grundidee gut, aber erhebliche Mankos in der Umsetzung. Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen und das tut mir in diesem Fall in der Seele weh...







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