Freitag, 6. Mai 2016

**Rezension** Was am Ende noch so bleibt

Titel: Was am Ende noch so bleibt 
Autor/in: Babsy Tom
Verlag: Amazon Publishing
ISBN: 978-1-477-82092-6
Format: Taschenbuch
Seiten: 230 Seiten
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)
ET: 2014-09
Genre: Roman
             
Buchinfo/Klappentext:
Beate hat es satt: Sie lebt eine Ehe, die schon lange keine mehr ist. Auf den Tag genau hat sie seit 365 Tagen die bedrückende Gewissheit, dass Martin sie heimlich betrügt, mit Susanne. Nach einem Jahr des Erduldens und des vergeblichen Hoffens auf ihr persönliches Happyend sieht sie ein, dass sich von allein ja doch nichts ändert. Sie verlässt ihren ohnehin nicht mehr sicheren Hafen und traut sich, an der Tür ihrer Rivalin zu klingeln. Auch Susanne ist verheiratet, und zwar mit Jacob, der ihr an diesem Abend die Tür öffnet. Beate findet ihn äußerst anziehend. Sie muss erkennen, dass auch er – genau wie sie selbst – darauf vertraut, dass sich seine Frau eines Tages besinnt und zu ihm zurückkehrt. Was Beate hingegen als Einzige aller Beteiligten nicht weiß, ist, dass die Geliebte ihres Mannes ein tragisches Geheimnis hütet … ein Geheimnis, das über kurz oder lang das Leben aller verändert und auf den Kopf stellt …  (Quelle: Amazon)


Cover: 
Am Cover gefällt mirnatürlich der Fernsehturm sehr, da er in meiner Heimatstadt Berlin steht. Ansonsten ist es eher schlicht und wenig spektakulär, kein besonderer Hingucker.

Meinung:
Dieses ist das erste Buch, das ich von Babsy Tom gelesen habe. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weshalb ich mich für dieses Buch entschieden habe.
In diesem Roman geht es im Grunde um mehr als eine Liebesgeschichte. Und keiner dieser Geschichten besitzt die Leichtigkeit, der man sonst in solchen Büchern begegnet. Ohne zu viel zu verraten zu wollen, kann ich sagen, dass sich hier viel Tragik und Traurigkeit verbirgt. Dennoch oder gerade deshalb hat mir das Buch so gut gefallen.
Die Autorin hat starke Charaktere gezeichnet. Auf den ersten Blick sind die Sympathien klar verteilt, aber je weiter die Story fortschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen. Es ist eben nicht immer alles nur schwarz und weiß und das hat die Autorin sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar beschrieben und umgesetzt. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Sie hat ein schwieriges und ernstes Thema in eine tolle Geschichte verpackt.

Fazit: 
"Was am Ende noch so bleibt" ist ein bewegendes Buch. Die Emotionen reichen von Wut über Trauer bis zu verschiedenen Formen von Liebe.
Mich haben Buch und Autorin überzeugt und ich kann beide nur empfehlen!







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