Montag, 9. Mai 2016

**Rezension** Man sieht auch mit den Ohren gut (Hörbuch)

Titel: Man sieht auch mit den Ohren gut - Eine kleine Reise durch die Musik
Autor/in: Kerstin Unseld
Verlag: cbj audio
ISBN: 978-3-8371-3416-2
Format: Hörbuch (4 CDs)
Spielzeit: 4 Stunden 47 Minuten 
Preis:14,99 € (Hörbuch)
ET: 2016-02
Genre: Kinderbuch (ab 8 Jahren)
             
Quelle: Randomhouse
Buchinfo/Klappentext:
Mathis und Muks machen alles gemeinsam. Nur eines trennt sie: Mathis liebt Musik, während Muks lieber über eine Wiese tobt. Da kommt es Mathis gerade recht, dass ihnen auf geheimnisvolle Weise die Aufgabe gestellt wird, die Königin der Instrumente zu finden. Die Suche führt die beiden zu Musikkennern aus vielen Jahrhunderten. So landen sie unter anderem im Mittelalter bei Hildegard von Bingen, hören eine Sinfonie, von Herrn Stamitz höchstselbst dirigiert, lernen den Ritter von Gluck in der Pariser Oper kennen, trinken Tee mit Familie Schönberg in Wien und Cola mit einem Trompetenkollegen Louis Armstrongs in New Orleans. Ob das die beiden des Rätsels Lösung näher bringt? Auf jeden Fall spitzt Muks bei Musik plötzlich seine Ohren. Und Mathis hat ja schon immer gewusst, dass man auch mit den Ohren gut sehen kann. (Quelle: Randomhouse)


Cover: 
Die Cover- und Bookletgestaltung gefällt mir ganz gut. Die Zeichnung passt zur Geschichte und das Booklet enthält viele Informationen.

Meinung:
Zwischendurch höre ich gern mal klassische Musik, weshalb mich das Hörbuch interessiert hat. Ich habe mir die 4 CDs im Auto auf meinem Arbeits- und Heimweg zu Gemüte gezogen.
Die Stimmes des Erzählers ist sehr angenehm. Er liest in genau dem richtigen Tempo. Die verschiedenen Figuren spricht er nicht großartig facettenreich, aber das ist bei dieser musikalischen Reise auch nicht weiter tragisch. 
Die musikalische Untermalung ist wirklich schön, die Geschichte aber hat mich nicht wirklich mitgerissen. Sie ist zwar fantasievoll, aber für meinen Geschmack etwas zu langatmig. Ich bezweifle auch, dass 8jährige wirklich so lange am Ball bleiben können, selbst wenn die Hörzeit auf mehrere Tage verteilt. Mein Sohn (8) jedenfalls fand leider, ebenso wie ich, keinen Zugang zu dieser Geschichte.
Die Idee ansich, dass ein blinder Junge ganz in klassischer Musik aufgeht, gefiel mir eigentlich ganz gut, nur hätte die Reise etwas kürzer ausfallen sollen.

Fazit: 
Mich konnte diese Lesung mit Musik nicht vollständig überzeugen. Für ältere Kinder und absolute Klassik-Fans mag es möglicherweise besser geeignet sein.






Ich danke cbj audio für dieses Rezensionsexemplar!

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