Donnerstag, 14. April 2016

**Rezension** Aprikosenküsse

Titel: Aprikosenküsse
Autor/in: Claudia Winter
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48390-7
Format: Taschenbuch
Seiten: 416 Seiten
Preis:  9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (E-Book)
ET: 2016-02
Genre: Contemporary
             
Buchinfo/Klappentext:
Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt! (Quelle: Goldmann)


Cover: 
Ein schönes sommerliches Cover, was mir wirklich gut gefällt. Das Hellblau passt wunderbar zu dem Orange der Aprikosen, in die man sofort hineinbeißen möchte.

Meinung:
Mit diesem Buch fährt man irgendwie in den Urlaub. Claudia Winter entführt ihre Leser nämlich in die wunderschöne Toskana. Zunächst beginnt der Roman aber in Berlin, meiner Heimatstadt. Wir lernen die Protagonisten Hanna und Fabrizio kenne, die hier abwechselnd als Erzähler fungieren. Beide waren mir sofort sympathisch und die wechselnde Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es immer, wenn man die Ereignisse auch aus Sicht des Mannes kennenlernt. Beide sind tolle Charaktere mit viel Herz und Charme, aber auch Sarkasmus. Besonders Fabrizio wurde von der Autorin wunderbar beschrieben. Ich konnte seine "Espressoaugen" quasi vor mir sehen. *seufz*
Die Handlung ist niedlich, besonders durch diverse Missgeschicke, und man kann sich beim Lesen einfach fallenlassen und genießen. Das Setting lädt zum Verweilen ein und hat bei mir definitiv die Lust auf die Toskana geweckt. 
Mit den liebevoll gestalteten Figuren wird dieser Roman zu einer fröhlichen und wenig kitschigen Liebesgeschichte, da auch die Randfiguren viel Authenzität und damit Wärme ausstrahlen.

Fazit: 
Diese sommerliche leichte Liebesgeschichte von Hanna und Fabrizio kommt so süß daher wie die Aprikosen auf dem Cover und man kann sich diesem Roman nicht entziehen.
Wer also einen wundervollen Roman mit echten Gefühlen ohne Kitsch lesen will, sollte den "Aprikosenküssen" eine Chance geben. Es lohnt sich auf alle Fälle!



Ich danke Claudia Winter und Goldmann für dieses Rezensionsexemplar!


1 Kommentar:

  1. Hey Becky,

    ich muss gestehen, dass ich manchmal auf ein wenig Kitsch stehe, aber eine Liebesgeschichte wie du sie beschreibst klingt zur Abwechslung auch toll.

    LG Doreen

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