Dienstag, 26. Januar 2016

**Rezension** All die verdammt perfekten Tage


Titel: All die verdammt perfekten Tage
Originaltitel: All the Bright Places
Autor/in: Jennifer Niven
Verlag: Limes Verlag
ISBN: 978-3-8090-2657-0
Format: Taschenbuch
Seiten: 400
Preis:  14,99 € (Taschenbuch) / 11,99 € (E-Book)
ET: 2015-12
Genre: Jugendbuch
             
Buchinfo/Klappentext:
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… (Quelle: Limes Verlag)


Cover: 
Ich mag dieses Cover sehr. Das Mädchen, das im Mond zu sitzen scheint und der Junge, der zu ihr hochklettert - hat ein bisschen was von Romeo und Julia. Auch dass die Klappenbroschur matt ist, gefällt mir sehr gut. 

Meinung:
Nachdem ich die letzten Zeilen dieses Romans gelesen hatte, musste ich die Story erstmal sacken lassen. Sie behandelt die Themen Mobbing, Depression, Selbstmord. Themen, die jeden interessieren sollten, die aber in diesem Buch spziell Jugendliche betreffen. Was führt sie dahin? Wie gehen sie meineinander um?
Die Protagonisten Finch und Violet lernen sich kennen, als beide auf einem Turm stehen. Finch überzeugt Violet, dass es sich lohnt am Leben zu bleiben. Nicht nur in der Situation auf dem Turm, sondern fortan. Ich mochte beide Charaktere auf Anhieb, besonders Finch, der mich zum Lachen brachte, obwohl zu erkennen war, dass er ziemlich mit sich zu kämpfen hat.
Das Buch ist insgesamt sehr gut geschrieben, es liest sich schnell und flüssig. Die Kapitel sind abwechselnd aus Violets und Finchs Perspektive geschrieben, was hier definitiv ein Pluspunkt ist.
Obwohl man annehmen könnte, dass die Themen dieses Buches erdrückend sein könnten, waren sie es für mich nicht. Traurig, aber nicht deprimierend. Ich denke, es regt eher zum Nachdenken an - besonders die Jugendlichen.

Fazit: 
"All die verdammt perfekten Tage" ist ein Buch, das zu Herzen geht. Mich hat es sehr berührt und wird mir lange im Gedächtnis bleiben.
Ich empfehle es Jugendlichen, damit sie vielleicht mehr auf ihre Umwelt achten und besser miteinander umgehen. Aber Erwachsenen empfehle ich es gleichermaßen, damit sie evtl. besser auf ihre Kinder eingehen bzw. sie besser verstehen.
Großartiges Buch, welches nicht weniger als die Höchstwertung verdient!



Ich danke dem Limes Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Hallo Rebecca,
    eine sehr schön geschriebene Rezension!
    Hab gerade mit dem Buch angefangen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
    Ganz liebe Grüße
    Katha♥von buecher_bewertungen1

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