Freitag, 18. Juli 2014

**Rezension** Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Titel: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
Autorin: Britta Sabbag
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16977-1
ET: 2014-04
Seiten: 224
Preis:  8,99 € (Taschenbuch)
Genre: Roman

Info:
WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU – VIELLEICHT IST DEINER BUNT!
Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten.
Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben? (Quelle:Bastei Lübbe)

Cover:
Das Cover kommt in strahlendem Gelb daher und wirkt dadurch sehr fröhlich. Das Zebra, welches sich auch auf jeder Buchseite wieder findet, passt super. Das Cover läßt das Buch eindeutig als Werk von Britta Sabbag erkennen.

Meinung:
Auf der LLC hatte ich ja schon während einer Lesung einen kleinen Einblick in diesen Roman. Da ich vor Ort leider kein Exemplar mehr ergattern konnte, wünschte ich es mir wenig später zum Geburtstag!
Es geht um Antonia, eine durchstrukturierte Karrierefrau, die ein Leben in einer Kleinstadt gegen eins in der Großstadt getauscht hat. Gemeinsam mit ihrem Freund Carl schwimmt sie auf der Erfolgswelle. Alle beide leben allein für die Arbeit und private Freuden sind nicht eingeplant. Besonders Carl wirkt auf mich eher gefühlskalt und karrierefixiert. Bei Antonia hatte ich das Gefühl, dass sie alles tut, um es ihm recht zu machen.
In dieses geplante Leben platzt Antonias Mutter, die sich kurzerhand nach Indien aufmacht und ihren Ehemann Walter in der Obhut ihrer Tochter läßt. Antonia hat auch keine Gelegenheit, sich dagegen zu wehren, und muss nun sehen, wie sie ihren chaotischen Stiefvater betreuen und gleichzeitig ihre beruflichen Verpflichtungen erfüllen kann. Dafür muss sie täglich zwischen der Klein- und der Großstadt pendeln. Natürlich ist das von Vornherein zum Scheitern verurteilt.
Britta Sabbag hat hier eine wunderbar lustige Geschichte geschaffen. Die Charaktere sind so realistisch, dass sicher jeder jemanden, den er kennt, in ihnen wiederentdeckt. Die Story ist so herzlich und humorvoll und hatte für mich auch eine wichtige Botschaft: vergeude dein Leben nicht an die Karriere, wenn dabei das Leben selbst und die Liebe zu kurz kommt. Das war auf lockere und leichte Art verpackt, so dass das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen war.

Fazit:
"Das Leben ist (k)ein Ponyhof" ist eine schöne Sommerlektüre mit der richtigen Schippe Humor, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann. Einfach nur toll!!!

Ich vergebe:





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen