Sonntag, 15. Juni 2014

**Rezension** Der Tod steht mir nicht

Titel: Der Tod steht mir nicht
Autorin: Angelika Lauriel
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3-8392-1488-6
ET: 2014-02
Seiten: 346
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
Genre: Roman/Krimi

Info:
Die Uhr tickt!  Träge liegt Lucys Heimatstadt Saarlouis in der Sommerhitze. Doch Lucys Puls erhöht sich schlagartig, als sie eines Tages beim Joggen in ein Feld ätzenden Bärenklaus gestoßen wird. Kurz darauf wird sie Opfer weiterer perfider Anschläge. Den Tod vor Augen beginnt Lucy, zehn Ziele zu formulieren, die sie vor ihrer Ermordung noch unbedingt erreichen will. Während ihr Freund, Kommissar Frank Kraus, mit seinem Partner fieberhaft den Attentäter verfolgt, beginnt für Lucy ein Wettlauf gegen die Zeit. 

Cover:
Der Farbton des Covers gefällt mir ganz gut. Auch das Bild kommt gut rüber und die Glnazeffekte (Lippen und Schrift) passen super dazu.

Meinung:
Den ersten Teil um Kommissar Frank Kraus und Lucinda (Lucy) Schober habe ich nicht gelesen, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass mir besondere Infos fehlen würden. Ich kam trotzdem schnell in die Geschichte rein.
Lucy ist frisch verliebt in Frank und total glücklich mit ihrem Kommissar. Alles könnte also perfekt sein. Könnte! Wenn es nicht jemand auf Lucy abgesehen hätte. Nur glaubt ihr niemand, da sie grundsätzlich eher ungeschickt und leicht verpeilt ist. Anfangs zweifelt sie sogar an ihrer eigenen Zurechnungsfähigkeit.
Frank hat neben seiner Arbeit auch noch mit seiner Noch-Ehefrau Ellen zu tun. Die ist nämlich von ihrem Lebensgefährten "dem Dieter" schwanger und will noch vor der Geburt die Scheidung. Außerdem scheucht sie Frank nach und nach aus dem gemeinsamen Haus. Ellen fand ich hier weniger sympathisch. Sie war mir zu zickig und sprunghaft. Frank fehlte es zeitweise am nötigen Durchsetzungsvermögen. Lucy hingegen war mir sehr sympathisch, auch wenn sie manchmal zeitiger den Mund aufmachen sollte.
Dann gibt es noch Herbert, Franks Partner, der anfangs etwas mürrisch daher kommt. Ilina, Lucys polnische Kollegin, ist das Biest der Geschichte. Der hätte ich als Leser gern so manches Mal die Meinung sagen wollen.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch sehr gut. Die abwechslungsreichen Erzählperspektiven lockerten das Ganze gut auf. Der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und bis kurz vor Schluß war ich unsicher, wer der Täter ist. So konnte ich ordentlich mitraten und das finde ich bei Krimis natürlich wunderbar.
Der einizige kleine "Minuspunkt" war für mich der saarländische Dialekt. Besonders wenn Lucys Arbeitskollegin Lena losgequatscht hat, musste ich mich arg konzentrieren, um alles zu verstehen.

Fazit:
Dieser Kriminalroman von Angelika Lauriel hat mir sehr gut gefallen, weil er mit viel Witz und Charme erzählt wird. Eine leichte Lektüre, die ich empfehlen kann.

Ich vergebe:

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und Angelika Lauriel für dieses Rezensionsexemplar!


Kommentare:

  1. Eine kurze, knackige Rezi :-) Mich stören die Schatten auf dem Cover, weil man nicht weiß, wozu sie gehören. Und die Glanzeffekte sieht man nich :P

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    1. Die Schatten kommen von der Sonne und sind nicht direkt auf dem Cover! ;-)

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