Dienstag, 20. Mai 2014

**Rezension** Wo die toten Kinder leben

Titel: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall von Steinbach und Wagner
Autorin: Roxann Hill
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
ET: 2013-03
Seiten: 262
Preis: 2,99 € (Kindle-Edition)
Genre:Thriller/Krimi

Inhaltsangabe:
Eine junge Frau nimmt sich das Leben. Sie entscheidet sich für einen äußerst qualvollen Tod, der eine okkulte Handschrift trägt. Was trieb sie zu dem grauenvollen Suizid? Welches Motiv steckt dahinter?
Paul Wagner, ein Priester, und die Privatermittlerin und Ex-Polizistin Anne Steinbach werden beauftragt, dem rätselhaften Fall gemeinsam auf den Grund zu gehen.
Kaum dass das ungleiche Duo die Untersuchungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Anne und Paul kommen mehreren Verbrechen auf die Spur, deren Wurzeln teilweise bis weit in die Vergangenheit hineinreichen.
Jetzt sind die beiden Ermittler die Gejagten und befinden sich in akuter Lebensgefahr. Und ihre Verfolger schrecken vor nichts zurück. Zu viel steht auf dem Spiel.

Cover:
Dieses Cover gefällt mir leider gar nicht. Es wirkt sehr laienhaft. Das Friedhofsfoto ist hier nicht das Problem. Mich stört die rote Farbe, die von oben nach unten verläuft. Insgesamt wirkt es auf mich so hingehuscht.

Meinung:
Diesen Thriller las ich einfach drauf los, fast hintereinander weg. Der Anfang jagte mir schon eine Gänsehaut über den Rücken. Der beschreibt nämlich sehr detailliert den Selbstmord einer jungen Frau. Als sich kurz darauf ein junger Mann ebenfalls das Leben nimmt, wird die private Ermittlerin Anne Steinbach beauftragt, die Geschehnisse zu beleuchten. Anne ist eine ehemailige Polizistin und man erfährt erst ziemlich am Ende, weshalb sie nicht mehr bei der Polizei ist. Zur Seite steht ihr der Priester Paul Wagner. Das Dekanat ist sehr an der Aufklärung der Selbstmorde interessiert. Je mehr die beiden im Umfeld der Toten forschen, desto gefährlicher wird es. Außerdem decken sie durch Zufall noch weitere Verbrechen auf.
Die Autorin schreibt sehr spannend und flüssig. Die Geschichte ist zu keiner Zeit langweilig oder unglaubwürdig. Sie gerät nie ins Stocken und bietet dem Leser immer wieder überraschende Wendungen.
Die Charaktere sind realistisch ausgearbeitet. Unterschwellig wird sogar eine gewisse Anziehungskraft zwischen Anne und Paul angedeutet. Sehr sympathisch war mir das homosexuelle Paar - Prof. Satorius und Lorenzo. Sie waren für Paul quasi wie Eltern.
Leider kam das Ende ziemlich abrupt. Ich hätte mir gewünscht zu erfahren, was mit dem Täter passiert.

Fazit:
Der erste Fall von Steinbach und Wagner hat mich überzeugt und neugierig auf weitere Fälle dieses unkonventionellen Ermittlerduos gemacht. Eine spannende Handlung mit heiklen Themen wurde hier sehr gut umgesetzt. Krini- und Thrillerfans kommen auf ihre Kosten.

Ich vergebe:

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