Freitag, 28. Februar 2014

**Rezension** Näher als du ahnst (London Crimes #1)

Titel: Näher als du ahnst
Autor: Kris Benedikt (aka Christina Spindler +  Thomas (Benedikt) Endl)
Verlag: edition tingeltangel (ET: 2013-03)
Seiten: 124
Preis: 2,99 € (Kindle Edition)
Genre: Psycho-Thriller

Inhaltsangabe:
April Stevenson weiß, wie es ist zu sterben ― zu verbrennen, zu ertrinken, überfahren und verschüttet zu werden. Sie hat viele Tode durchlitten. Doch sie lebt weiter, körperlich unversehrt. Nur ihre Seele hat Schaden genommen. Denn April leidet seit ihrer Kindheit an Visionen. Und jede einzelne davon ist wahr geworden.
Es ist eine schreckliche Gabe: Sie sieht den gewaltsamen Tod anderer Menschen voraus ― und kann nichts dagegen tun. Erst als sie sich Detective Inspector Frederick London offenbart, scheint eine Rettung des nächsten Opfers möglich. Doch längst ist April nicht nur dem betörenden Miguel verfallen, sondern verstrickt in die tödlichen Entwicklungen.

Cover:
Auf meinem Kindle ist es ja leider schwarz-weiß, aber ansonsten gefällt es mir sehr gut mit der Londoner Skyline im Hintergrund. Darüber prangt dann ein weibliches Gesicht mit grüner Maske. Super!

Meinung:
April hat Visionen. Visionen vom Tod anderer Leute. Diese Idee hat mir sofort gefallen. Was besonders fazinierend war, ist die Tatsache, dass die Protagonistin den Tod nicht nur voraussieht, sondern auch körperlich spüren kann.
Man lernt April als Kind kennen, als sie ihren Vater und ihren Bruder durch einen vorhergesehnen Unfall verliert, wodurch sie von ihrer Gabe erfährt. Um möglichst wenig Visionen zu durchleben, wird sie als Erwachsene zur Einzelgängerin. Die beiden Autoren haben neben einer tollen und sympathischen Protagonistin auch interessante Nebenrollen erschaffen. Über Aprils Mutter Imogen musste ich oft schmunzeln. Miguel wird zu Aprils Loveinterest, den ich schlecht einschätzen konnte.
Als sie einen neuen Job annimmt, beginnt die Story wirklich interessant zu werden. April sieht nicht nur, dass ihre neue Kollegin sterben wird, sondern dass diese ermordet wird. Sie vertraut sich nach kurzem Zögern der Polizei an und trifft auf Inspector London. Mir hat zwar gefallen, dass er sie nicht gleich für verrückt hält, denn normalerweise würde so ein "Geständnis" erstmal für Skepsis sorgen.
Es geht rasant weiter und endet in einem überraschenden Finale.
Das Buch war viel zu kurz und es war wirklich schade, dass es so schnell gelesen war. Ich hätte gern noch mehr Zeit mit April verbracht. Der Schreibstil des Autorenteams hat mir sehr gefallen - locker, leicht und irgendwie spritzig!

Fazit:
Der Auftakt der London-Crimes-Reihe hat mich begeistert, auch wenn's so schnell wieder vorbei war. Die richtige Mischung aus Mystery, Crime und Humor machen Lust auf mehr!
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

Ich vergebe:



1 Kommentar: