Dienstag, 6. August 2013

**Rezension** Sei lieb und büße

Titel: Sei lieb und büße
Autorin: Janet Clark
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-7573-4
Seiten: 334
Preis: 12,00 €  (Taschenbuch) 
Genre: Thriller


Inhaltsangabe:
Das Spiel ist aus.
Die Maus ist tot.
Die Katze hat gewonnen.

Sina ist untröstlich. Weshalb musste ihre Familie ausgerechnet von Berlin nach Kranbach ziehen? Der einzige Lichtblick: Die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an und sogar ihr Schwarm Frederik scheint in sie verliebt zu sein. Aber kurz nach ihrem ersten Kuss verunglückt Rik und fällt ins Koma. Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen – doch sie weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein tiefer, grausamer Abgrund lauert. Plötzlich nimmt ein übles Spiel seinen Lauf, das Sinas schlimmste Albträume wahr werden lässt. Und ein Ende ist nicht abzusehen ...

Cover:
Schlichtes Cover mit Blümchen und schwarzem Rand. Gefällt mir gut. Die Schrift des Titels sieht wie handgeschrieben aus und passt sehr gut.

Meinung:
Auf diesen Thriller aus dem Jugendbuchbereich war ich sehr gespannt. Die Autorin behandelt in diesem Buch das Thema Mobbing unter Jugendlichen im Zusammenhang mit Facebook und Co. Ein sehr interessantes und wichtiges Thema.
Erzählt wird aus dreierlei Perspektiven:
  1. aus Sina's Sicht (wird zum Opfer)
  2. in Ich-Form aus Tabea's Sicht (teilweise Täter)
  3. aus Tagebucheinträgen eines bereits verstorbenen Mädchens
Die Protagonistin Sina war mir auf anhieb sympathisch. Ich bewunderte sie für ihre Stärke im Umgang mit einer nicht ganz so leichten Familiensituation, und das als Teenager.
Die anderen Charaktere (zB die Pradazicken) werden zwar nur oberflächlich beschrieben, aber man weiß sofort, dass mit ihnen nicht gut Kirschen essen ist. Es bleibt auch nicht verborgen, von wem das Mobbing ausgeht, aber die Motive werden erst im spannenden Finale klar.
Die Geschichte scheint erschreckend real und ich befürchte, dass so etwas ähnliches (hoffentlich nur nicht so krass) tatsächlich passiert.

Fazit:
Mein erster Jugendbuch-Thriller und Janet Clark Premiere und noch dazu mit einem so sensiblen Thema hat mir gut gefallen. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es in meiner Jugend noch keine Social Networks gab, die das Mobbing scheinbar vereinfachen.

Ich vergebe:

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