Sonntag, 21. April 2013

**Rezension** Nur wer Liebe lebt

Titel: Nur wer Liebe lebt
Originaltitel: Led Astray
Autorin: Sandra Brown
Verlag: Cora Verlag
ISBN: 978-3-89941-193-5
Seiten: 300
Preis:  8,95 € 
Genre: Romance/Lovestory


Umschlagtext:
Bruce Hendren hat den Ruf eines Lebemannes und gibt nicht viel auf Konventionen: alles Gründe, warum sein Vater, ein strenggläubiger Pfarrer, ihn als verlorenen Sohn betrachtet. Für ihn existiert nur noch der jüngere, strebsame Hal. Das könnte Bruce egal sein, wäre da nicht Jenny, die Frau, die Hal heiraten soll. Alles würde Bruce dafür geben, wenn Jenny sich stattdessen für ihn entscheidet. Doch wie soll er sich ihr nähern, ohne ihr Misstrauen zu schüren und den Groll seiner Familie auf sich zu ziehen?

Cover:
Das Cover zeigt eine Kirche, einen Pick-Up und ein Windrad mitten in der Einöde. Dominiert wird es aber vom blauen Himmel, der etwa 3/4 des Bildes einnimmt, und in dem die geschlossenen Augen einer Frau zu sehen sind.
Ansich ein schönes Cover, dessen Elemente sich in der Geschichte gurchaus wiederfinden.

Meinung:
Das Buch lag schon ewig (seit Dezember 2005) auf meinem SuB. Es wurde also langsam mal Zeit...

Es handelt sich hier zwar um eine Liebesgeschichte, aber auch um Konflikte innerhalb der Familie Hendren. Pfarrer Bob und seine Frau lieben ihren jüngeren Sohn Hal abgöttisch, da er komplett ihren verqueren Moralvorstellungen entspricht. Der ältere Sohn Bruce hingegen wurde seit seiner Kindheit mit weniger Liebe und Aufmerksamkeit bedacht, und entwickelt sich somit zum Rebel und Außenseiter. Dazwischen steht Jenny, die seit dem 14. Lebensjahr bei den Hendrens lebt und Hal zur Frau versprochen ist.

Man entwickelt sofort Sympathie für Bruce und Jenny, auf deren Seite ich von Anfang an stand. Die Zwickmühle, in der sich die beiden befinden, ist sehr gut beschrieben. Auch die Leidenschaft kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Es las sich flüssig hintereinander weg und ich fieberte dem Happy End entgegen.

Eine Liebesgeschichte, die am Ende vielleicht etwas kitschig ist, mir aber gut gefallen hat! Nur den deutschen Titel finde ich nicht so gelungen. Der englische Titel lautet "Led Astray", was soviel heißt wie "Irre geführt".

Ich vergebe:





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